Dummy*-Training / Dummy-Arbeit
Die jagdliche Arbeit am Wild sollte doch den ausgebildeten Jägern vorbehalten bleiben, als Ersatz für Sie und Ihren Hund, bieten wor Ihnen das Dummy-Training an.
Was beinhaltet die Dummyausbildung?
Das Fundament der Dummyausbildung ist eine solide Grundausbildung. Sitz, Fuß, Platz, Bleib und das "Hereinkommen" werden vorausgesetzt.
Zunächst wird das korrekte Apporieren und die "Steadiness" geübt. Die Steadiness (= Beständigkeit) beinhaltet das ruhige Sitzen und Abwarten sowie die Beobachtung.
Erst dann wird das Markieren, Einweisen und Suchen geübt. Unter "Markieren" versteht man das merken der Fallstelle und unter "Einweisen" das gezielte Schicken des Hundes. Langsam werden dann die Entfernungen und Geländeschwierigkeiten dem Ausbildungsstand angepasst und immer wieder verändert.
Apportieren (zur Dummyarbeit)
Das saubere Apportieren ist eine der schwierigsten Übungen, die im "Hundesport" verlangt wird. Das hängt damit zusammen, dass viele Komponenten darin enthalten sind, die beim Hund unterschiedliche Stimmungen auslösen: z. B. das "Ding" packen, schütteln, beißen, etc. All dies soll er aber nicht. Er soll das "Ding" brav seinem Hundeführer zurück bringen.
Wie man erkennen kann, muß das Apportieren sehr sorgfältig ausgebildet werden. Zunächst muss der Hund einen Gegenstand "lieb" gewinnen. (Dabei spielt die "Reizangel" eine wichtige Rolle.) Aus dem "spielerischen Apportieren" entwickelt sich eine sichere Angewöhnung, die zu keinen Verkrampfungen zwischen Hundeführer und Hund führt.
???
Hund und Hundeführer werden bei Sonne, Regen, Schnee und Wind gefordert. Einen Hund bei seiner Dummy-Arbeit zu sehen ist eine Augenweide. Diese Freude und Ausgelassenheit bei gleichzeitigem "Auslaufen" des Hundes zu sehen, ist überwältigend. Die Nasenarbeit wie auch das "dirigieren/schicken" aus größerer Entfernung wird erlernt.
*Dummy ist der englische Begriff für eine Attrappe